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Recht & Finanzen1. Dezember 2025

Minijob und Krankenversicherung – Wer zahlt was?

Bist du über deinen Minijob krankenversichert? Erfahre, wer die Beiträge zahlt, wann du dich selbst versichern musst und welche Besonderheiten für Schüler, Studenten und Rentner gelten.

Häufige Fragen
Bin ich über meinen Minijob krankenversichert?
Nein. Ein Minijob allein begründet keinen eigenen Krankenversicherungsschutz. Dein Arbeitgeber zahlt zwar pauschale Beiträge, aber du musst anderweitig versichert sein – etwa über die Familienversicherung, eine studentische Versicherung oder eine eigene freiwillige Versicherung.
Kann ich mit einem Minijob familienversichert bleiben?
Ja, in der Regel schon. Die Einkommensgrenze für die Familienversicherung liegt bei 505 Euro monatlich. Durch den Abzug der Werbungskostenpauschale liegt das anrechenbare Einkommen eines Minijobs mit 538 Euro darunter. Die Familienversicherung bleibt also bestehen.
Was kostet die Krankenversicherung, wenn ich nur einen Minijob habe?
Wenn du dich freiwillig gesetzlich versichern musst, liegt der Mindestbeitrag 2026 bei etwa 210 bis 230 Euro pro Monat inklusive Pflegeversicherung. Das wird auf Basis eines fiktiven Mindesteinkommens berechnet, nicht anhand deines tatsächlichen Minijob-Verdienstes.
Zahlt mein Minijob-Arbeitgeber Krankenversicherungsbeiträge?
Ja, dein Arbeitgeber zahlt einen pauschalen Beitrag von 13 Prozent deines Verdienstes an die Minijob-Zentrale für die Krankenversicherung. Dieser Beitrag begründet aber keinen eigenen Versicherungsschutz für dich – er fließt in den allgemeinen Gesundheitsfonds.
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Stand: Dezember 2025 · Alle Angaben ohne Gewähr