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Recht & Finanzen20. Dezember 2025

Minijob oder Midijob: Was sind die Unterschiede?

Minijob oder Midijob – was lohnt sich mehr? Wir erklären die Unterschiede bei Verdienst, Abgaben, Sozialversicherung und zeigen dir, welche Variante für dich passt.

Häufige Fragen
Ab welchem Verdienst wird ein Minijob zum Midijob?
Sobald du regelmäßig mehr als 538 Euro pro Monat verdienst, wechselst du in den Übergangsbereich und hast einen Midijob. Dieser reicht bis 2.000 Euro pro Monat. Darüber beginnt die reguläre Sozialversicherungspflicht mit vollen Beiträgen.
Zahle ich im Midijob Krankenversicherung?
Ja, im Midijob bist du krankenversicherungspflichtig. Allerdings zahlst du reduzierte Beiträge, die mit steigendem Verdienst allmählich ansteigen. Dafür hast du einen eigenen Krankenversicherungsschutz, den du im Minijob nicht hast.
Kann ich gleichzeitig einen Minijob und einen Midijob haben?
Grundsätzlich ja, aber es gibt Einschränkungen. Hast du einen sozialversicherungspflichtigen Midijob als Hauptbeschäftigung, bleibt ein einziger Minijob daneben abgabenfrei. Ein zweiter Minijob würde mit dem Midijob zusammengerechnet.
Lohnt sich der Wechsel vom Minijob zum Midijob finanziell?
Ja, in den meisten Fällen. Ab etwa 600 Euro brutto hast du netto mehr als im Minijob und erwirbst gleichzeitig Sozialversicherungsansprüche. Nur wenn du anderweitig versichert bist und den Minijob als steuerfreien Nebenverdienst nutzt, kann der Minijob vorteilhafter sein.
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Stand: Dezember 2025 · Alle Angaben ohne Gewähr