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Recht & Finanzen25. Januar 2026

Schwarzarbeit vermeiden: Legaler Nebenjob

Wo endet der legale Nebenverdienst und wo beginnt Schwarzarbeit? Erfahre, wie du dich als Minijobber rechtlich absicherst und welche Strafen bei Verstößen drohen.

Häufige Fragen
Ist Babysitten oder Nachhilfe geben Schwarzarbeit?
Gelegentliches Babysitten oder Nachhilfe im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ist keine Schwarzarbeit. Wenn du aber regelmäßig und gegen festes Entgelt arbeitest, solltest du dich als Minijobber anmelden lassen oder ein Gewerbe anmelden, um auf der sicheren Seite zu sein.
Wie erkenne ich, ob mein Arbeitgeber mich angemeldet hat?
Du kannst bei der Minijob-Zentrale oder bei der Deutschen Rentenversicherung nachfragen, ob eine Anmeldung für dich vorliegt. Außerdem solltest du monatliche Gehaltsabrechnungen erhalten. Bekommst du weder Abrechnungen noch einen Arbeitsvertrag, ist Vorsicht geboten.
Welche Strafe droht mir als Arbeitnehmer bei Schwarzarbeit?
Als Arbeitnehmer riskierst du vor allem dann Strafen, wenn du gleichzeitig Sozialleistungen beziehst. Dann droht eine Anzeige wegen Sozialleistungsbetrug mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe. Aber auch ohne Leistungsbezug verlierst du Unfallschutz, Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlung.
Was mache ich, wenn mein Arbeitgeber mich nicht anmelden will?
Bestehe darauf, angemeldet zu werden. Weigert sich dein Arbeitgeber, solltest du die Stelle nicht antreten oder kündigen. Du kannst die Schwarzarbeit auch anonym beim Zoll melden. Seriöse Arbeitgeber melden ihre Minijobber immer bei der Minijob-Zentrale an.
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Stand: Januar 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr