Wie funktioniert ein Minijob neben dem Studium?
Ein Minijob ist für Studenten oft die ideale Lösung: flexibel, ohne grosse Abzuege und gut mit dem Studium vereinbar. Du darfst bis zu 603 Euro pro Monat verdienen, ohne dass Sozialversicherungsbeiträge fällig werden.
Wird dein BAföG durch einen Minijob gekürzt?
Wenn du BAföG beziehst, darfst du bis zu 7.236 Euro pro Jahr (entspricht 603 Euro/Monat) hinzuverdienen, ohne dass dein BAföG gekürzt wird. Das passt perfekt zum Minijob-Limit.
Achtung: Verdienst du mehr, wird der übersteigende Betrag auf dein BAföG angerechnet. Prüfe genau, ob du die Grenze einhielst.
Was bedeutet der Minijob für deine Krankenversicherung als Student?
Bis 25 bist du in der Regel über deine Eltern familienversichert. Ab 25 oder wenn du die Familienversicherung verlierst, zahlst du den studentischen KV-Beitrag (ca. 120 Euro/Monat). Dein Minijob ändert daran nichts, solange du die 603-Euro-Grenze einhielst.
Wie behältst du mit Minijob deinen Studentenstatus?
Wichtig: Du darfst während des Semesters nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, sonst verlierst du deinen Studentenstatus in der Sozialversicherung (sogenannte Werkstudenten-Regel). Bei einem Minijob mit 603 Euro und Mindestlohn sind das ca. 10 Stunden pro Woche - also unproblematisch.
Kannst du als Student Minijob und Werkstudentenjob kombinieren?
Du kannst einen Minijob und einen Werkstudentenjob kombinieren. Der Minijob bleibt dann abgabenfrei, der Werkstudentenjob wird nur mit Rentenversicherungsbeiträgen belastet. Wichtig: Die 20-Stunden-Grenze gilt für alle Jobs zusammen.
Welche Minijobs sind bei Studenten besonders beliebt?
Besonders beliebte Minijobs bei Studenten sind:
- Gastronomie und Servicekraft
- Nachhilfe geben
- Einzelhandel am Wochenende
- Bürohilfe und Datenerfassung
- Lieferservice
- Eventaushilfe