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Minijob-Typen22. März 2026

Hundesitter als Minijob: So startest du 2026

Hundesitting als Minijob: Verdienst, Plattformen, Versicherung und Anmeldung. So machst du dein Hobby zum Nebenjob.

Das Wichtigste in Kürze

  • Verdienst: 10-20 EUR/Stunde (Gassi) bis 55 EUR/Tag (Betreuung)
  • Plattformen wie Pawshake und Rover vermitteln automatisch Kunden
  • Tierbetreuer-Haftpflichtversicherung dringend empfohlen
  • Gewerbeanmeldung nötig bei regelmäßiger Tätigkeit
  • Wachsende Nachfrage durch steigende Haustierzahlen

Hundesitter: Der Minijob für Tierliebhaber

Hunde betreuen und dafür bezahlt werden – klingt traumhaft? Hundesitting ist einer der angenehmsten Minijobs und die Nachfrage steigt stetig. Immer mehr Berufstätige suchen zuverlässige Betreuung für ihre Vierbeiner. Hier erfährst du, wie du als Hundesitter startest.

Was verdient ein Hundesitter?

Gassi gehen: 10-20 Euro pro Stunde, je nach Dauer und Anzahl der Hunde. In Großstädten eher am oberen Ende.

Tagesbetreuung: 25-45 Euro pro Tag. Du passt tagsüber auf den Hund auf, während die Besitzer arbeiten.

Übernachtung: 30-55 Euro pro Nacht. Der Hund übernachtet bei dir zu Hause.

Urlaubsbetreuung: 35-60 Euro pro Tag für mehrtägige Betreuung während des Urlaubs der Besitzer.

Plattformen für Hundesitter

Pawshake: Die größte Plattform in Deutschland. Du erstellst ein Profil, legst Preise fest und wirst von Hundebesitzern in deiner Nähe gefunden. Pawshake nimmt ca. 19% Vermittlungsgebühr.

Rover: Internationaler Anbieter mit wachsender Präsenz in Deutschland. Ähnliches Modell wie Pawshake.

Lokale Gruppen: Facebook-Gruppen, Aushänge beim Tierarzt und in Hundeschulen. Hier findest du Kunden ohne Vermittlungsgebühr.

Brauche ich eine Versicherung?

Dringend empfohlen! Eine Hundehalterhaftpflicht deckt Schäden, die der Hund während deiner Betreuung verursacht. Viele Plattformen (Pawshake) bieten eine Versicherung inklusive. Wenn du privat Hunde betreust, solltest du eine eigene Tierbetreuer-Haftpflicht abschließen (ca. 50-100 Euro pro Jahr).

Anmeldung und Recht

Wenn du regelmäßig Hunde betreust, musst du das als Gewerbe anmelden (beim Ordnungsamt, kostet ca. 20-30 Euro). Als rein gelegentliche Tätigkeit auf 520-Euro-Basis kann es auch über eine Plattform als Minijob laufen. Achtung: Ab einer bestimmten Anzahl gleichzeitig betreuter Hunde brauchst du eine Erlaubnis nach Tierschutzgesetz (§11 TierSchG) – die Grenze variiert je nach Bundesland.

Tipps

Profilfotos: Zeige dich mit Hunden. Ein sympathisches Foto mit einem glücklichen Hund ist der beste Kundenfang.

Bewertungen sammeln: Biete die ersten 2-3 Betreuungen zu einem reduzierten Preis an, um Bewertungen zu sammeln. Gute Bewertungen sind Gold wert.

Spezialisiere dich: Große Hunde, kleine Hunde, ängstliche Hunde – wenn du eine Nische hast, wirst du schneller gefunden.

Häufige Fragen
Wie viel verdient man als Hundesitter?
Gassi gehen bringt 10-20 EUR/Stunde, Tagesbetreuung 25-45 EUR/Tag, Übernachtung 30-55 EUR/Nacht. In Großstädten sind die Preise höher. Mit 3-4 regelmäßigen Kunden erreichst du leicht die 520-EUR-Grenze.
Brauche ich eine besondere Ausbildung?
Nein, aber Erfahrung im Umgang mit Hunden ist wichtig. Hundebesitzer vertrauen dir ihr Familienmitglied an. Ein Erste-Hilfe-Kurs für Hunde macht sich gut im Profil.
Muss ich ein Gewerbe anmelden?
Bei regelmäßiger Tätigkeit ja (ca. 20-30 EUR beim Ordnungsamt). Über Plattformen wie Pawshake kann es als Minijob laufen. Ab einer bestimmten Hundeanzahl brauchst du eine Erlaubnis nach Tierschutzgesetz.
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Stand: März 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr