Warum ist Regalauffüller ein so beliebter Minijob?
Regale einräumen im Supermarkt gehört zu den häufigsten Minijobs in Deutschland. Die Arbeit ist unkompliziert, die Bewerbung einfach und die Arbeitszeiten lassen sich oft gut mit Schule oder Studium vereinbaren. Hier erfährst du alles Wichtige.
Was verdient ein Regalauffüller?
Der Stundenlohn liegt beim Mindestlohn von 13,90 Euro oder leicht darüber. Je nach Supermarktkette:
| Kette | Stundenlohn (ca.) |
|---|---|
| Aldi | 14-15 EUR |
| Lidl | 14-15 EUR |
| Rewe | 13,90-14 EUR |
| Edeka | 13,90-13,50 EUR |
| dm | 14 EUR |
| Kaufland | 13,90-14 EUR |
Discounter (Aldi, Lidl) zahlen tendenziell etwas mehr, erwarten dafür aber auch ein hohes Arbeitstempo.
Welche Arbeitszeiten hast du als Regalauffüller?
Typische Arbeitszeiten für Regalauffüller: Morgens vor Ladenöffnung (5-8 Uhr), abends nach Ladenschluss (20-23 Uhr) oder tagsüber während der Öffnungszeiten. Die meisten Supermärkte bieten 2-4 Schichten pro Woche an, je 3-5 Stunden.
Welche Aufgaben hast du als Regalauffüller?
Nicht nur Regale einräumen: Ware aus dem Lager holen, Mindesthaltbarkeitsdaten prüfen, Regale nach Planogramm sortieren, leere Kartons entsorgen, bei Bedarf Kunden helfen. In manchen Filialen kommt Inventurarbeit oder das Aufstellen von Aktionsware dazu.
Wie bewirbst du dich als Regalauffüller im Supermarkt?
Direkt in der Filiale: Geh einfach in den Supermarkt und frage an der Information oder Kasse, ob Aushilfen gesucht werden. Oft reicht ein kurzes Gespräch mit dem Filialleiter.
Online: Die großen Ketten (Aldi, Lidl, Rewe, Edeka) haben Online-Stellenbörsen. Suche nach "Aushilfe" oder "Minijob" in deiner Stadt.
Bewerbung: Ein kurzer Lebenslauf und ein Satz Motivation reichen. Betone Zuverlässigkeit und Flexibilität bei den Arbeitszeiten.
Was solltest du als Regalauffüller beachten?
Discounter wählen: Aldi und Lidl zahlen am besten, die Arbeit ist dafür körperlich anspruchsvoller und schneller.
Bequeme Schuhe: Du stehst und läufst 3-5 Stunden am Stück. Gute Arbeitsschuhe sind ein Muss.
Nachtschichten: Wer abends oder nachts arbeiten kann, hat weniger Konkurrenz und oft eine ruhigere Arbeitsatmosphäre.